Federfechter

23-09-13 09:39

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02-07-13 16:53

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25-06-13 10:53

nach Maulbronn - vor Peter-und-Paul

Ein kurzes Hallo von uns zwischen den Festen! Das Klosterfest zu Maulbronn wurde erfolgreich bei schönstem Wetter absolviert und wir haben wirklich viel positives Feedback von Euch bekommen, Dan... [mehr...]

Waffenkunde

Das Repertoire unserer Waffen besteht aus langen und kurzen Schwertern, Dolchen, Radschloss- und Luntenmusketen, diversen Stangenwaffen, Fahnen, Degen, Rapieren und mehr.

In unserer Waffenkunde wollen wir nicht so sehr auf die Charakteristiken der einzelnen Typen eingehen, denn das kann man auch bei Wikipedia nachlesen. Vielmehr soll es hier um unsere ganz eigenen Erfahrungen und Gedanken gehen, die wir im Laufe der Jahre gesammelt haben...  natürlich ohne Gewähr;-) Ingo(ät)federfechter.de

 

Der Katzbalger

Der Katzbalger ist wohl mit die bekannteste Blankwaffe der Landsknechte. Typisch ist die meist abgerundete, relativ kurze Klinge, die S- oder 8-förmige Parierstange und der charakteristische Knauf.

Die Trageweise an der Hüfte ähnelt der des Dolches: fast waagrecht und sehr eng am Körper. Möglicherweise ist dies dadurch bedingt, dass man seine Kameraden in der Rotte nicht behindern und selbst nirgends hängenbleiben wollte, was auch in der Schlacht von Vorteil wäre.

Aufgefallen ist uns, das einige Techniken bzw. Hebel der deutschen Schule mit dem Katzbalger nicht möglich sind, da die Parierstange im Weg ist. Dafür bietet sie einen grösseren Schutz als eine kreuzförmige, denn die komplette Hand wird geschützt (Stiche natürlich ausgenommen).

Schwert zu anderthalb Hand

Oder einfach langes Schwert ;-) Wenn man es mal geführt hat, weiss man auch, woher der Name kommt.

 Es ist etwa 110-130 cm lang und etwa 1-2 kg schwer. Die breite Parierstange kann sowohl schmucklos und glatt als auch aufwändig verziert und geformt sein. Oft sind auch beiderseits der Parierstange zusätzliche Schutzelemente angebaut.

 Der 1 1/2-Händer ist eine sehr wirkungsvolle, technisch anspruchsvolle  Waffe. Allerdings vermute ich persönlich, daß er in der Schlacht keine wirkliche Rolle gespielt hat, da einfach der Platz fehlte. Man stelle sich zwei Landsknechtshaufen von bis zu 6000 Mann vor, die sich ineinander verkeilen... Wahrscheinlicher ist m.E., dass der Anderthalbhänder eine reine Turnier- und Duellwaffe war.

 

 

Der Dussack

ein einfach gefertigtes, einschneidiges, leicht gekrümmtes Haumesser. Es stammt aus dem böhmischen Raum wo es als Bauernwaffe benutzt wurde. Es besitzt keine Parierstange, statt dessen einen Griffbügel und manchmal einen kleinen Fingeschutz und ist etwa 60 cm lang

Es wurde oft als Übungsschwert(auch aus Holz) benutzt. Ähnliche Waffen sind Bauernwehren, Falchions und Malchusschwerter

Der Spiess

bildet in einem Landsknechtsheer die Hauptbewaffnung.
Er ist in der Regel etwa 16 Fuß lang (4,5 -4,8 m) und hat eine kleine Spitze

Noch zu Beginn des Dreissigjährigen Kriegs waren die meisten Söldner mit Spiessen ausgestattet, das Mengenverhältnis hat sich dann schnell zu Gunsten der Musketen verschoben.

Gewöhnlich Beginnt ein Landsknecht seine Laufbahn als "Spiesser" - noch heute kennen wir diesen Ausdruck.